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Doom Metal

Doom Metal


Entstehung und Merkmale des Doom-Metal


Vorworte



Doom Metal, (Doom=soviel wie Untergang) vermutlich der Metalstil der auch innerhalb der
Metalszene am stärksten unterbewertet wurde und wird. Insbesondere wenn man bedenkt das es der Älteste ist, zugleich die meisten Subgenres aufweist und gleichsam ein hohes künstlerisches Niveau, was Instrumente, Gesang und Atmosphäre angeht, aufweist.


Entstehung



Doommetal wurde maßgeblich durch die Band Black Sabbath Anfang der 70er Jahre geprägt.
Wenngleich es sich natürlich nicht mehr ganz um den heutigen modernen Doom-Metal handelt und zu der Zeit noch nicht als Doom bekannt war.

Saint Vitus und Trouble verkörperten neben anderen Bands in den 80er Jahren den dann etwas moderneren Doom-Metal.
Ein Meilenstein war das 1986 erschienene Debütalbum Epicus-Doomicus-Metallicus der Band Candlemass, die hierdurch maßgeblich den Epic-Doom-Metal prägten. Der typische Doom Metal erhielt Mitte der 80er hierduch auch erst seinen heutigen Namen.

Der Doom entwickelte sich bis in die frühen 90er zunehmend. Bands wie My Dying Bride, Count Raven und Penance klangen Anfang der 90er Jahre dann wiederum nochmals moderner bzw. entwickelten neue Unterstile. My Dying Bride beispielsweise den Death Doom Metal.

In jener Zeit entwickelte sich der Funeral Doom Metal, welcher gegenüber dem alten klassischen Doom Metal schwermütiger, härter, atmosphärischer und gleichsam noch erhabener erschien.
Der Funeral Doom kann daher durchaus als Königsstil des Doom angesehen werden.



Anmerkung

Grosse Erfolge konnte der Doom trotz der vielen Unterstile nicht erreichen, dies kann allerdings durchaus als Gütezeichen angesehen werden. Doom ist somit vom Mainstream weit entfernt, sogar innerhalb der Metalszene.


Merkmale


Doommetal ist schwermütig, düster und dass ist das Erhabene, gleichsam majestätisch.
Eine für Genrefremde schwer zu beschreibende Melange aus Hoffnungslosigkeit und tiefgründig erhabender Atmosphäre, die in der Musikszene nahezu einmalig ist.

Szenetypisch sind die schleppenden und langsam gespielten Gitarrenriffs welche, neben dem ebenfalls langsamen Schlagzeugspiel, das Spieltempo beherrschen.
Dezenter oder auch dominanter Keyboardeinsatz kommt sehr häufig zum Tragen. Das Gesamtbild ist dementsprechend von sehr atmosphärischen Klangteppichen geprägt.

Gesanglich beherrschen clean Vocals (klare Gesangslinien) oder Growls des Death Metal die
Songs. Gelegentlich kommen auch Chöre oder Female Vocals zum Tragen, jedoch werden diese meist eher dezent eingebracht.
In Abhängigkeit vom jeweiligen  Subgenre variiert der Gesang, wie beispielsweise beim Epic Doom Metal, wo die Gesangslinien clean, teilweise sogar opernhaft sind. Beim Death-Doom hingegen
herrschen Deathgrowls vor. Der Drone-Doom wiederum, kommt sogar mit wenig bis gar keinem Gesang aus.

Das Textgut umfasst häufig Postapokalyptisches, grotesk-morbide Weltanschauungen und marode Landschaftbildnisse. Zudem Trauer, Wut, Schmerz, Leid, Hoffnungslosigkeit und Melancholie. Aber auch die Natur in Form von Wälder, Berglandschaften und ähnlichem wird mitunter thematisiert.
Die Themenvielfalt entspricht der bereits angesprochenen Atmosphäre, welche schwermütig und dunkel ist, aber gleichsam eine gewisse ureigene Erhabenheit vermittelt.

Alle genannten Stilmittel erschaffen dementsprechend in Ihrer Gesamtheit, diese großartige und typische Doomatmosphäre.


Musikalische Stilmittel


Instrumente


E-Gitarre(n) tiefer gestimmt, Bass ist dominierend, Keyboard, Schlagzeug, Kirchenorgeln oder Geigen kommen teilweise zum Einsatz. Mitunter auch Chöre.

 

Gesang


meist männlicher Sänger, Growls /Gegrunze) nur beim Sludge Doom, Drone Doom, Death Doom, Gothic Doom. Beim Epic Doom und Stoner Doom hingegen klarer Gesang (clean Vocals) Sehr selten auch weibliche Gastsängerin mit normalen oder  Operngesang


Musiktempo


sehr langsam (doomtypisch schleppend) bis mittelschnell, variiert nach Subgenre


Texte


Textlich geht es oft um die Endzeit bzw. Postapokalyptischem, Tod, Trauer, Wut, Schmerz, Leid, Hoffnungslosigkeit, oder auch um Winterlandschaften, Ödlandschaften, Friedhöfen und
Katakomben. Ansich groteske und marode Weltbildnisse.


Produktion


Die Produktion ist meist gut und selten überproduziert, teilweise auch beabsichtigt sozusagen "dreckig".


Metalbands des Doom


Einige Doom-Bands

My Dying Bride, Ahab, Candlemass, Shape of Despair, Saint Vitus, Evoken, Count Raven, Memento Mori, Solitude Aeturnus, Trouble, Cathedral, Anathema (alte Alben), Paradise Lost (alte Alben), Funeral, Skepticism, Swallow the Sun, Black Sheep of Nexus, Paramaecium, Goatlord, My Silent Wake, Unholy, Esoteric, Katatonia (alte Alben), Isole, Novembers Doom, Sleep, OM, Electric Wizard, Cemetary, Winter, Black Sabbath, Earth, Veni Domine, October Tide, Doom:VS, Officium Triste, Darkflight, Griftegard


Subgenres / Unterstile des Doommetal

Sludge Doom, Drone Doom, Epic Doom, Death Doom, Gothic Doom, Stoner Doom, Funeral Doom

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