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Gothic Doom Metal

Gothic Doom Metal


Entstehung und Merkmale des Gothic Doom


Gothic-Doom-Metal ist ein Subgenre des Doommetal und entstand Anfang der 90er Jahre.
Maßgebliche Bands die beide im Jahr 1991 Ihre Alben veröffentlichten und somit diesen Stil prägten, waren vorallem Paradise Lost mit Ihrem Album "Gothic" und My Dying Bride mit dem Album "Symphonaire Infernus et Spera Empyrium".
Ungefähr zwei Jahre später führte die Band Cemetary (neben anderen Bands) mit mehreren
beachtenswerten Alben, den Stil fort.
Eine der derzeitigen Vorzeigebands des Gothic-Dooms, ist Draconian, aber auch die relativ
unbekannte Band "The Equinox ov the Gods" veröffentlichte bisher erwähnenswerte Alben.



Merkmale
 

Gesangliche Merkmale sind die Female Vocals, die abwechselnd gepaart mit Deathgrowls oder markant rauhen männlichen Gesangslinien vorgetragen werden können. Wobei besagte Female Vocals weniger häufig zum Tragen kommen, als wie beim Gothic Metal.
Dementsprechend kommt mehr als jede zweite Band mit wenig oder gar keinem Frauengesang aus. Erwähnenswert ist somit weiterhin, dass die markant rauhen Gesangslinien auch lediglich alleinstehend auftreten können, wie beispielsweise bei den Bands Cemetary oder Equinox ov the Gods.

Desweiteren werden mitunter Chöre und klassische Intrumente wie Piano und Geige eingesetzt.
Letztgenannte instrumentale Stilmittel werden jedoch häufig durch Keyboards und/oder Synthesizer erzeugt bzw. simuliert.

Auch ist der Gothic-Doom nicht ganz so doomtypisch schleppend, sondern etwas temporeicher bzw. dynamischer, als wie der klassische Doom Metal.
Dementsprechend kommt die Atmosphäre in Ihrer Gesamtheit nicht so schwermütig zur Geltung, wie im Extremvergleich, beispielsweise gegenüber der des Funeral Doom.

Das Textgut entspricht primär dem des Gothic Metal. Gleichwohl jedoch sind die Texte eine Spur ernster und dunkler.



Unterscheidungsmerkmale zum Gothic Metal



Die Abgrenzung zum Gothic Metal besteht in der einfachen Tatsache das dort die typischen
Doom-Elemente nicht vorhanden sind. Insbesondere äussert sich dies darin, dass die E-Gitarren und vorallem der E-Bass nicht so schleppend gespielt sind. Zudem ist die Gesamtatmosphäre nicht ganz so schwermütig, ernst und dunkel, dies spiegelt sich auch im Textgut wieder.
Weiterhin kommen beim Gothmetal Female Vocals häufiger und prägnanter zum Tragen.



Unterscheidungsmerkmale zum Death Doom



Hauptunterscheidungmerkmale gegenüber dem  Death-Doom-Metal, sind folgende:
Die Lyrics des Gothic-Doom sind dem Gothicmetal sehr ähnlich, da diese eher romantischer Natur sind. Auch können durchaus Chöre und szenetypische Instrumente wie Geige, Piano usw. zum Einsatz kommen. Zudem ist eine Sängerin bei ungefähr jeder zweiten Gothic-Doom-Band ein fester Bestandteil.
Bei Death-Doombands hingegen sind genannte Merkmale enorm selten bis überhaupt nicht
gegeben und zudem kommen gesanglich fast ausschliesslich nur Growls des Deathmetal zum Tragen.


Musikalische Stilmittel


Instrumente


E-Gitarre(n) tiefer gestimmt, Bassgitarre, das Keyboard nimmt eine recht große Rolle ein, Schlagzeug, szenetypische Geigen und Piano des Gothic-Metal


Gesang


Growls (Gegrunze) manchmal auch mit cleanem Gesang gepaart, des öfteren Choreinsatz, weiblicher Gesang kommt sehr häufig zum Tragen.


Musiktempo

meist langsam bis mittelschnell, weniger schleppend als wie beim klassischen Doom


Texte


Textlich geht es vorallem oft um Tod, Trauer, Wut, Liebe, Schmerz und Hoffnungslosigkeit, ansich düsteren Themen allerdings klar romantischer als wie beim typischen Doom-Metal, es fliessen durchaus positive und hoffnungsvolle Themen ein


Produktion


Auf gute Produktion wird viel Wert gelegt, schlechte Produktionen kommen dementsprechend kaum bis gar nicht vor


Gothic Doom-Metalbands


Eine Auswahl an Gothic-Doom-Bands:

Draconian, The Sins of  Thy Beloved, Lake of Tears (alte Alben), Paradise Lost (alte Alben), Tiamat (alte Alben), In the Woods, Autumn, Type o Negative (alte Alben), Theatre of Tragedy (die beiden ersten Alben), Cemetary, Nox Aurea, Equinox ov the Gods

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